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Der Graf von Luxemburg

Der Graf von Luxenburg © Stutte
© Stutte

Operette in drei Akten
Libretto von Alfred Maria Willner und Robert Bodanzky
Musik von Franz Lehár (1870-1948)


Paris 1937: René, Graf von Luxemburg, steckt in der Klemme. Er hat sein ganzes Vermögen verspielt. Doch ein lukratives Angebot des Exilrussen Fürst Basil Basilowitsch verspricht Rettung: Für eine halbe Million Francs soll René eine Scheinehe mit der bürgerlichen Angčle Didier eingehen. Die berühmte Sängerin benötigt den Adelstitel, um den in die Jahre gekommenen Fürsten heiraten zu können. Die Bedingungen: Das fingierte Brautpaar darf sich nicht sehen, wird nach drei Monaten geschieden, und René muss innerhalb dieser Frist einen anderen Namen annehmen. Jedoch wird genau dieses Inkognito Basilowitschs Plan zum Verhängnis. Denn Angčle und René begegnen sich, ohne zu wissen, wer der andere ist, vor Ablauf der Sperrfrist zufällig wieder und verlieben sich prompt ineinander...

„Erquickend frisch, genial und voll von jugendlichem Feuer“ – so schrieb kein Geringerer als Giacomo Puccini über Franz Lehárs Musik. Für das turbulente Spiel um Schein und Sein, um (v)erkauften Status und wahre Gefühle schuf Lehár Walzermelodien wie perlenden Champagner, in denen sich ironischer Übermut und zarte Melancholie zu einem musikalischen Stelldichein treffen.