Buch von Gottfried von Greiffenhagen
Musikalische Einrichtung von Franz Wittenbrink
Berlin 1927: Der Schauspielschüler Harry Frommermann schaltet eine ungewöhnliche Zeitungsannonce, in der er zur Gründung eines „einzig dastehendes Ensembles“ Tenöre und Bässe sucht. Nach dem Vorbild des amerikanischen Gesangsquartetts „The Revelers“ will der von notorischer Geldnot geplagte Harry seine Idee von einer Barbershop-Gruppe in die Tat umsetzen und zu Weltruhm gelangen. Tatsächlich findet er die geeigneten Sänger und den Pianisten, und aus einem träumerischen Hirngespinst wird Schritt für Schritt schönste Wirklichkeit. Doch gerade als sich die „Comedian Harmonists“ auf dem Höhepunkt ihrer Karriere wähnen, zerstört die rassistische Ideologie der Nationalsozialisten diesen Traum jäh und holt die Künstler auf den Boden der grausamen politischen Realität zurück.
Ebenso wie der Film von 2002 zeichnet Gottfried von Greiffenhagens Bühnenadaption die reale Geschichte dieses unvergleichlichen Männergesangsquintetts, das als „Die Comedian Harmonists“ auch international für Furore sorgte, nach. Der Abend lebt vom Aufeinanderprallen der lebensfrohen Musik und der brutalen Wirklichkeit der Zeit des Nationalsozialismus und begeistert durch Hits wie „Veronika, der Lenz ist da“, „Mein kleiner grüner Kaktus“, „Ein Freund, ein guter Freund“ oder „Liebling, mein Herz lässt dich grüßen“.
Spielplan 09|10
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