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Theater Krefeld/Möchengladbach

Norma

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Norma © Stutte
© Stutte

Melodramma in zwei Akten
Text von Felice Romani nach der Tragödie von Alexandre Soumet
Musik von Vincenzo Bellini (1801–1835)

Erstmals am Theater Krefeld und Mönchengladbach


Übernahme vom Pfalztheater Kaiserslautern


Musikalische Leitung: Andreas Fellner
Inszenierung: Thomas Wünsch
Bühne und Kostüme: Heiko Mönnich
Choreinstudierung: Maria Benyumova
Dramaturgie: Andreas Wendholz

– in italienischer Sprache mit deutschen Übertiteln –


Eine Liebe in Zeiten von Besatzung und Unterdrückung zwischen den beiden Anführern zweier verfeindeter Lager scheint von vornherein zum Scheitern verurteilt. Insbesondere dann, wenn sich zu diesen widrigen Umständen noch Verrat und Betrug gesellen. Vincenzo Bellinis 1831 am Teatro alla Scala in Mailand uraufgeführte Oper Norma erzählt von einer solch besonderen Liebe, aber auch von Eifersucht und von Treue bis in den Tod: Die gallische Oberpriesterin Norma und den römischen Statthalter Pollione verbindet seit Jahren eine heimliche Beziehung miteinander, aus der sogar zwei gemeinsame Kinder hervorgegangen sind. Daher möchte Norma auch verhindern, dass ihr Volk gegen Polliones Soldaten in den Kampf zieht. Als sie jedoch erfährt, dass ihr Geliebter sie mit ihrer Vertrauten Adalgisa betrügt, entflammen ihre Rachegelüste …

Norma ist eine Sängeroper par excellence und gilt als absolutes Meisterwerk des italienischen Belcanto. Die emotionalen Verstrickungen der Protagonisten hat Bellini in eine herausragende Musik übersetzt: Neben ihrer außergewöhnlichen melodischen Kontinuität besticht sie gleichzeitig durch Klangkontraste auf engstem Raum. So entsteht eine große Einheit zwischen Wort und Ton, die die Affekte des Einzelmoments genau erfasst und wiedergibt. Dies betrifft insbesondere die Titelpartie der Norma, deren charakterliche und emotionale Vielschichtigkeit nicht nur in der berühmten Arie Casta diva höchste sängerische Virtuosität erfordert.


Vorstellungsdauer: 3 Stunden, 1 Pause