
Karine Van Hercke studierte Kunstgeschichte und Archäologie an der Universität Brüssel. Sie spezialisierte sich auf Musikwissenschaften, Szenisches Spiel und Semiologie. Außerdem studierte sie Tanz, Klavier, Harmonielehre und Malerei. 1992 gründete sie die theaterpädagogische Abteilung des Théâtre Royal de la Monnaie in Brüssel, von 1995 bis 2003 leitete sie das Opernstudio des La Monnaie, für das sie gemeinsam mit Francois De Carpentries eine neue Fassung von „Così fan tutte“ erarbeitete. 1996 entstand die Inszenierung der Produktion „Die Zauberflöte“, für die sie gemeinsam mit Francois De Carpentries das Konzept entwickelte und die Kostüme entwarf. Ebenfalls in Zusammenarbeit mit dem Regisseur von „La bohème“ arbeitete sie als Dramaturgin und / oder Kostümausstatterin an den Produktionen „Don Pasquale“ für das Théâtre Royal de la Monnaie in Brüssel, „Die Herzogin von Gerolstein“ für Die Deutsche Oper am Rhein, „Il Barbiere di Siviglia“ für die Oper in Nancy und an zahlreichen anderen Produktionen mit. Am Theater Krefeld und Mönchengladbach war sie bereits an zahlreichen Produktionen als Kostümbildnerin bzw. Mitarbeiterin der Regie engagiert: „La bohème,“ „Die verkaufte Braut“, „Pique Dame“, „Lucia di Lammermoor“ u.a.


