Philipp Sommer erhält den Förderpreis für junge Künstler 2018

Der Förderpreis für junge Künstler, den die Gesellschaft der Freunde des Krefelder Theaters e.V. gemeinsam mit dem Evonik Standort Krefeld in regelmäßigen Abständen vergibt, wird 2018 an den Schauspieler Philipp Sommer verliehen. Der Preis ist mit 1.500 Euro dotiert und wird auch in diesem Jahr wieder von Evonik gestiftet.

Die Verleihung des Förderpreises findet im April für Mitglieder der Theaterfreunde Krefeld, Mitarbeiter des Theaters und geladene Gäste im Rahmen einer Matinee statt.

Philipp Sommer wurde in Lohr am Main geboren, einer Kleinstadt zwischen Würzburg und Aschaffenburg. Nach seiner Schulzeit schloss er eine Ausbildung als Drucker ab und besuchte anschließend die Fachoberschule für Kunstgestaltung in Würzburg und Nürnberg. Danach studierte er von 2012 bis 2016 Schauspiel an der Staatlichen Hochschule für Musik und Darstellende Kunst in Stuttgart.

Während seiner Ausbildung spielte er u.a. am Schauspielhaus Stuttgart in Wilhelm Hauffs „Das kalte Herz“ und in Elfriede Jelineks „Das schweigende Mädchen“, am Wilhelma Theater Stuttgart in „Peer Gynt/Szenen“ unter der Regie von Thomas Krupa und an der Württembergischen Landesbühne Esslingen in Sean O`Caseys „A Silver Tassie“. Er nahm auch an einem Clown Workshop von Pièrre Byland und am Maskenspielunterricht von Björn Leese teil.

Außerdem war er bereits in einer Reihe von Kurzspielfilmen und Fernsehfilmen zu sehen. Weiterhin beteiligte er sich beim Südwestrundfunk an verschiedenen Hörspielen, Lesungen und Features, u.a. als Soldat Kurt Vogel in „November 1918“.

Seit der Spielzeit 2016/2017 ist Philipp Sommer festes Ensemblemitglied des Theaters Krefeld und Mönchengladbach. Bereits in seiner ersten großen Rolle als Raskolnikow in Dostojewskis Romanadaption „Schuld und Sühne“ sowie als Macduff in Shakespeares „Macbeth“ vermochte er Publikum und Kritik gleichermaßen zu begeistern. Seine gesanglichen Fähigkeiten stellte er als R.P.S. Lanrue in „Rio Reiser – König von Deutschland“ und als Thomas in der Revue „Wir sind Borussia“ unter Beweis.