Carsten Süss

Biografie

Der Tenor Carsten Süss war von 1996-2001 Ensemblemitglied an der Sächsischen Staatsoper Dresden. 2001-2015 war er als freischaffender Sänger an vielen deutschen und internationalen Opernhäusern engagiert, u.a. in Frankfurt, Stuttgart, Köln, Leipzig, Karlsruhe, Nürnberg, Wiesbaden, Strasbourg, Cagliari, Hongkong, Tokio und Shanghai. Seine Konzertengagements führten ihn u.a. nach Tel Aviv, Jerusalem, Madrid, Vilnius, Prag, Budapest, Wien, Luxemburg, Cincinatti. Er arbeitete mit Regisseuren wie Dietrich Hilsdorf, Aron Stiehl, Arila Siegert, Ansgar Weigner, Helen Malkowsky, Bruno Klimek, Peter Konwitschny, Willy Decker, Stein Winge, Keith Warner, David McVicar u.v.m. Carsten Süss sang u.a. unter folgenden Dirigenten: Giuseppe Sinopoli, Sir Colin Davis, Bruno Weil, Markus Stenz, Helmuth Rilling, Enoch zu Guttenberg, Lothar Zagrosek, Justin Brown, Christoph Prick und Roland Böer. Außerdem war er bei den Bregenzer Festspielen, den Seefestspielen Mörbisch, dem RheingauMusikFestival, dem HongkongArtsFestival, sowie dem Cantiere d`Arte Montepulciano eingeladen. Als Liedsänger konnte Carsten Süss, gemeinsam mit Wolfram Rieger, bei den Schubertiaden in Hohenems und Schwarzenberg sowie der Schubertiade Barcelona reüssieren. Seit 2009 gab Carsten Süss Kurse in Liedinterpretation an den Musikhochschulen Dresden, Karlsruhe und Vilnius, und war als Gesangscoach 2013 Dozent der Studienstiftung des Deutschen Volkes.

In der letzten Spielzeit gab er sein Debüt an der Deutschen Oper am Rhein Düsseldorf/ Duisburg. 2013 gab er sein Debüt als Titelheld in „Rienzi“ von Richard Wagner am Theater Krefeld und Mönchengladbach. Mit dieser Partie gelang ihm durch den Erfolg an der Opera di Roma der Sprung auf die internationale Bühne im jugendlich-heldischen Fach, nachdem er bereits in den Jahren 2011 und 2012 als Florestan, Bacchus und Erik debütiert hatte. Seit der Spielzeit 2015/16 ist Carsten Süss Ensemblemitglied an der Volksoper Wien.

Neben seiner Gesangskarriere ist Carsten Süss seit einigen Jahren als Autor und Regisseur tätig. Zunächst erarbeitete er mehrere Dialogversionen verschiedener Operetten, u.a. für die Theater Bremerhaven, Krefeld und Mönchengladbach, Gera, Luzern, Chemnitz, die Staatsoperette Dresden und das Staatstheater Wiesbaden. Hier fand auch 2014 die Premiere seiner ersten eigenen Revue „Unter der roten Laterne“ im Schauspiel statt. Es folgten zwei Inszenierungen eigener Werke an den Hochschulen in Essen und Leipzig: „ Nicht in diesem Ton“ und „ Ahoi…und gute Nacht!“.

Nach der Operettenrevue „Wär`nur die Sehnsucht nicht so groß“, die er auch selbst als Autor verfasst hat, ist „Die Faschingsfee“ seine zweite Regiearbeit am Theater Krefeld und Mönchengladbach.