Helen Malkowsky

Biografie

Helen Malkowsky wurde in Dresden geboren. Nach einem Musikstudium in ihrer Heimatstadt und ersten Regie-Erfahrungen in der Opernklasse der Hochschule für Musik folgten Engagements als Regieassistentin und Abendspielleiterin am Staatstheater Saarbrücken, dem Theater Basel und bei den Bayreuther Festspielen. Parallel dazu entstanden erste erfolgreiche Inszenierungen, wie u.a. „Werther“ am Theater Aachen, die Uraufführung „WIR“ bei der Münchner Biennale, Mozarts „Die Entführung aus dem Serail“ an der Volksoper Wien oder die Uraufführung „Zauberberg“ von Robert Grossmann am Theater Chur/Schweiz. Von 2004 bis 2008 war sie Oberspielleiterin am Staatstheater Nürnberg. Dort setzte sie u.a. „Der Rosenkavalier“, „Melusine“ von Aribert Reimann, „Der fliegende Holländer“ und „Eugen Onegin“ in Szene. Von 2010 bis 2013 war Helen Malkowsky Operndirektorin am Theater Bielefeld (Inszenierungen dort u.a. „Luisa Miller“, „Capriccio“, „Carmen“, „Salome“, „Alice in Wonderland“ von Unsuk Chin, „Peter Grimes“, „Hoffmanns Erzählungen“). Seit 2014 ist sie dem Theater Chemnitz als Hausregisseurin verbunden und erarbeitete dort bisher die Produktionen „Don Carlos“, „Die tote Stadt“, „Paradise Reloaded (Lilith)“ von Peter Eötvös, „Lucia di Lammermoor“, „Pique Dame“ und „Le nozze di Figaro“. Einladungen an verschiedene deutsche Hochschulen führten zu Semesterarbeiten bzw. Gastproduktionen wie u.a. „The Turn of the Screw“ an der Folkwang Universität Essen, „Der Wildschütz“ an der Hochschule für Musik Dresden und „A Midsummer Night’s Dream“ an der Universität der Künste Berlin. Am Theater Krefeld und Mönchengladbach inszenierte sie bereits „Mazeppa“ von P.I.Tschaikowsky, Giuseppe Verdis „Stiffelio“ und „Katja Kabanowa“ von Leoš Janáček.