Hermann Feuchter

Biografie

Hermann Feuchter studierte Bühnen- und Kostümbild am Mozarteum in Salzburg. Nach Assistenzen an verschiedenen Theatern ist er seit 1983 als freischaffender Bühnenbildner in den Sparten Schauspiel und Oper tätig. Mehrfache Zusammenarbeit mit den Regisseuren Nicolaus Brieger „Die Liebe zu den drei Orangen“ von Sergej Prokofjew (Staatsoper Stuttgart), Ferruccio Busonis „Die Brautwahl“ (Staatsoper Unter den Linden Berlin) und „Doktor Faust“ (Bayerische Staatsoper München), Wolfgang Rihm „Die Eroberung von Mexiko“ (Oper Frankfurt)“ u.a.; Veit Volkert und Barbara Mundel „Der Barbier von Bagdad“, „Samson et Dalila“ und „L’histoire du soldat“ (Oper Frankfurt); Elisabeth Stöppler 2014 Peter Eötvös‘ „Der goldene Drache“ Uraufführung (Oper Frankfurt); Anselm Weber „Tiefland“ (Oper Frankfurt) und „Zu ebener Erde und erster Stock“ von Johann Nestroy (Burgtheater Wien); Philipp Himmelmann „Die Liebe zu den drei Orangen“ (Theater Bonn) sowie „Norma“ (Bremer Theater); Karoline Gruber „Eine florentinische Tragödie“ / „Gianni Schicci“ (Tokio) und „L’incoronazione di Poppea“ von Claudio Monteverdi (Hamburger Staatsoper). „Don Giovanni“ führte ihn ans Landestheater Linz, „Alceste“ nach Nürnberg, „Doktor Faust“ ans Münchener Nationaltheater und „Salome“ nach Japan. Hermann Feuchter war bei den Salzburger und den Bregenzer Festspielen tätig, wo er die szenische Rauminstallation von Georg Friedrich Haas‘ „Die schöne Wunde“ mit Wolfgang Göbbel realisierte. Weitere Engagements führten ihn an das Opernhaus Zürich, das Théâtre de la Monnaie in Brüssel, das Teatro Nacional de São Carlos Lissabon, an die Opernhäuser in Genf, Darmstadt, Essen und an das Musiktheater im Revier Gelsenkirchen. Hier entwarf er die Bühnenbilder für „La Calisto“, „Attila“, „Boris Godunow“ und „Les Troyens“. Mit Andreas Baesler erarbeitete er bereits Richard Wagners „Tristan und Isolde“ in Nancy und „Rigoletto“ am Theater Münster.