Kobie van Rensburg

Biografie

Kobie van Rensburg wurde in Johannesburg geboren und absolvierte neben dem Gesangstudiums bei Prof. Werner Nel auch Rechts- und Politikwissenschaften mit Auszeichnung an der Potchefstroom University for Christian Higher Education. Bereits im Alter von 20 Jahren debütierte er 1991 als Belmonte in Mozarts “Entführung aus dem Serail” an der Roodepoort City Opera. Er gewann mehrere Gesangswettbewerbe in Südafrika, unter anderem UNISA International Singing Competition 1994. Mitte der 90ger Jahre verlegte Kobie van Rensburg seinen Wohnsitz nach München. Seither führen Kobie van Rensburg Gastspiele regelmäßig an Häuser wie die Berliner Staatsoper Unter den Linden, die Bayerische Staatsoper, die Opéra National du Rhin, die Opéra de Montpellier, das Teatro Sao Carlos Lissabon, das Théâtre du Capitole in Toulouse, die Opernhäuser von Madrid, Montpellier, Basel, Luzern, Stuttgart, Graz oder das Prinzregententheater in München. 2006 debütierte er an der Metropolitan Opera in New York – as Titelheld in Mozarts „Idomeneo“. Seit 2000 verbindet ihn eine künstlerische Freundschaft mit der Lautten Compagney Berlin unter der Leitung von Wolfgang Katschner.
2002 erlebte die von ihm und Peer Boysen kreierte barocke Pasticcio-Oper „Ein Theater nach der Mode“ am Gärtnerplatztheater einen umwerfenden Erfolg. Es folgten „L’Orfeo“ in Halle, „Il Trionfo del Tempo e del Disinganno“ und „L’incoronazione di Poppea“ in Passau, „Ariodante“ am Münchner Cuvilliès-Theater, „La Resurrezione“ am Berliner Radialsystem, W.A.Mozarts „Die Zauberflöte“ und G.F. Händels „Ariodante“ am Theater Münster, Gioacchino Rossinis „La Cenerentola“ und G.F. Händels „Rinaldo“ am Theater Chemnitz. Mit seiner Inszenierung von „Le nozze di Figaro“, „Don Giovanni“ und „Der Barbier von Sevilla“ am Theater Krefeld und Mönchengladbach landete er überwältigende Publikumserfolge und erhielt bereits mehrfach den Publikumspreis „Theateroscar“ der Rheinischen Post für die beste Musiktheaterinszenierung der Spielzeit. Nach „The Gods Must Be Crazy“ ist „Der seltsame Fall des Claus Grünberg“ sein zweites Opernpasticcio, für das er neben dem Regiekonzept und der Ausstattung auch die Musikauswahl und die dramaturgische Abfolge entwickelt.