3. Sinfoniekonzert 18/19

3. Sinfoniekonzert 18/19

Glass: Façades // Barber: Cellokonzert // Mozart: Sinfonie Nr. 39 KV 543 - Violoncello: Quirine Viersen, Dirigent: Diego Martin-Etxebarria

Mit steten Motivwiederholungen, über denen allmählich eine Melodie hervortritt, der sehr ruhigen, fast hypnotisierenden Ausstrahlung gilt Façades als eines der besten Beispiele für Philip Glass’ Musik der repetitiven Strukturen.

Das Cellokonzert von Samuel Barber prägen dagegen überwiegend Unruhe und dramatische Gegensätze. Eine Ausnahme bildet der intensive Mittelsatz. Die hohen technischen Anforderungen des Soloparts verdankt das Konzert dem großen Können von Raya Garbousova, für die Barber das Werk schrieb.

Subjektiv und bekenntnishaft gestaltete Wolfgang Amadeus Mozart seine letzten drei Sinfonien, von denen die Sinfonie Nr. 39 Es-Dur die erste ist. In ihr steht die Freude im Mittelpunkt, allerdings bezogen auf etwas „Höheres“. So weist die langsame Einleitung des Kopfsatzes deutlich in Richtung der „Zauberflöte“. Und auch die Verbindung von Freude mit Schmerz und Kampf lässt Mozart nicht außer Acht.

Konzerteinführung: Dienstag, Donnerstag und Freitag, 19.15 Uhr
Debut-Konzert: Mittwoch, 19 Uhr

Besetzung

In einzelnen Vorstellung kann die Besetzung varieren