7. Sinfoniekonzert

7. Sinfoniekonzert

am 3. und 4. Juli mit den neuen Preisträgern des Wettbewerbs „Bühne frei“ - Dirigent: GMD Mihkel Kütson
Dirigent Mihkel Kütson

Programm am 3. und 4. Juli

Johannes Brahms Akademische Festouvertüre c-Moll op. 80


PREISTRÄGER des Wettbewerbs „Bühne frei“
Carl Maria von Weber Concertino für Klarinette und Orchester Es-Dur op. 26
Philipp Frings Klarinette

Antonio Vivaldi Lautenkonzert D-Dur RV 93
Jan Christopher Heßling Gitarre

Alexander Arutjunjan Trompetenkonzert
Malte Linder Trompete

Anton Arenski Fantasie über russische Themen op. 48
Josephina Lucke Klavier

Ludwig van Beethoven Sinfonie Nr. 2 D-Dur op. 36

 

Programm am 5. und 6. Juli

Johannes Brahms Akademische Festouvertüre c-Moll op. 80
Arnold Schönberg Konzert für Streichquartett und Orchester B-Dur nach Händels Concerto grosso op. 6 Nr. 7; Solisten: Vitus Quartett
Ludwig van Beethoven Sinfonie Nr. 2 D-Dur op. 36

In der Saison 2017/18 treten die Preisträger des Wettbewerbs „Bühne frei“ in den Konzerten am Dienstag und Mittwoch auf. Am Donnerstag und Freitag erklingt anstelle dieses „Preisträgerkonzerts“ Arnold Schönbergs Konzert für Streichquartett und Orchester, das auf Georg Friedrich Händels Concerto grosso op. 6 Nr. 7 basiert. Beide Konzertvarianten eröffnen mit der „Akademischen Festouvertüre“ von Johannes Brahms, den krönenden Abschluss bildet jeweils die zweite Sinfonie von Ludwig van Beethoven.

 

Als Dank für die Breslauer Ehrendoktorwürde komponierte Johannes Brahms seine Akademische Festouvertüre. Den Anlass aufgreifend, nutzte er darin vier Studentenlieder. Am deutlichsten tritt als strahlender Schlusspunkt das „Gaudeamus igitur“ hervor.

Arnold Schönberg verfasste sein Streichquartettkonzert hingegen als „freie Umgestaltung“ von Georg Friedrich Händels Concerto grosso op. 6 Nr. 7, wobei er selbstbewusst auf eine Verbesserung zielte. Das Ergebnis ist eine reizvolle, immer wieder überraschende Mischung aus Händels barockem Stil und Schönbergs Tonsprache des 20. Jahrhunderts.

Selbstbewusstsein kennzeichnet auch Ludwig van Beethovens zweite Sinfonie, die vor Vitalität und Optimismus geradezu strotzt. Ihre faszinierende Wirkung erfasste bereits Beethovens Zeitgenossen, die sie als „merkwürdiges, kolossales Werk, von einer Tiefe, Kraft und Kunstgelehrsamkeit, wie nur wenige“ (Allgemeine musikalische Zeitung) bewerteten.

 

Konzerteinführung: jeweils um 19.15 Uhr

Bitte beachten Sie: Aufgrund der Sanierung der Kaiser-Friedrich-Halle Mönchengladbach findet das Donnerstagskonzert im Konzertsaal des Theaters Mönchengladbach statt.