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Die Zauberflöte

Die Zauberflöte

Oper in zwei Aufzügen - Musik von Wolfgang Amadeus Mozart - Libretto von Emanuel Schikaneder
Musikalische Leitung Diego Martin-Etxebarria, Inszenierung, Kostüme und Video Kobie van Rensburg, Bühne Steven Koop, Choreinstudierung Michael Preiser, Dramaturgie Ulrike Aistleitner

Der junge Prinz Tamino verliebt sich in das Bild von Pamina, der Tochter der Königin der Nacht. Paminas Mutter beauftragt den Prinzen, ihre Tochter aus den Fängen ihres Gegenspielers Sarastro zu befreien. Mit seinem Freund Papageno macht sich Tamino auf die Suche nach seiner Geliebten und besteht mithilfe eines Glockenspiels und einer Zauberflöte gefährliche Abenteuer in den unendlichen Weiten des Weltraums.

Die Zauberflöte ist nicht nur Mozarts populärstes Musiktheaterwerk, sondern wohl auch sein rätselhaftestes. Emanuel Schikaneder zog in seinem Text alle Register der damaligen theatralen und bühnentechnischen Möglichkeiten, indem er Fantastisches mit Philosophischem verband. In den allesamt zu Hits avancierten Arien der Oper zeigt sich die bestechende Natürlichkeit von Mozarts musikalischen Ausdrucksmitteln.

Kobie van Rensburgs Konzept kombiniert in seiner siebten Arbeit für das Gemeinschaftstheater die Zauberflöten-Besetzung mit bekannten Figuren aus dem Fantasy-Kino. Ob Darth Vader, knuddelige Ewoks, Mr. Spock, Captain Future oder E.T.: Science-Fiction-Fans werden voll auf ihre Rechnung kommen und Spaß bei der Fülle an Anspielungen haben. Aber auch für Fantasy-Laien wird diese besondere Zauberflöte verständlich und ein Genuss bleiben. Die bereits bei Rossinis Der Barbier von Sevilla verwendete Videotechnik (inklusive Bluescreen-Technik) kommt auch bei Mozarts Meisterwerk über die dunklen und hellen Mächte im Siebenfachen Sonnenkreis wieder zum Einsatz und verwandelt die Opernbühne in einen intergalaktischen Ort der Zauberei und verblüffender Special-Effects.