Musical von Richard O′Brien (*1942)
Deutsche Fassung von Frank Thannhäuser und Iris Schumacher
Inszenierung: Frank Matthus
Musikalische Leitung: Willi Haselbek
Bühne und Kostüme: Johanna Maria Burkhart
Choreografie: Ralf Frey
Dramaturgie: Ulrike Brambeer
Reifenpanne: Im strömenden Regen suchen die Frischverlobten Brad und Janet Zuflucht in einem unheimlichen Schloss. Doch statt der erhofften Gelegenheit zum Telefonieren erwartet sie hier neben eigenwilligen Gestalten und einer außergewöhnlichen Tanzgesellschaft vor allem der reichlich exzentrische Wissenschaftler Frank ′N′ Furter vom Planeten Transylvania. In dieser Nacht will er seine neueste und bislang größte Schöpfung präsentieren: das blonde und muskelbepackte Retortenwesen Rocky, das er in erster Linie zu seinem sexuellen Vergnügen erschaffen hat. Auch Brad und Janets spießige Wertvorstellungen wirft der potente Transvestit kurzerhand über den Haufen und fasziniert sie für seine sinnliche Welt. Eines ist klar: Es wird ein Ausflug, an den sich Brad und Janet noch lange, sehr lange erinnern werden...
Seit ihrer Londoner Uraufführung im Jahr 1973 hat die „Rocky Horror Show“ einen beispiellosen Siegeszug auf allen Musicalbühnen dieser Welt angetreten. Kultstatus erreichte sie nicht zuletzt durch die kongenialen Verfilmung „The Rocky Horror Picture Show“ von 1975 mit Tim Curry als Frank ′N′ Furter und Susan Sarandon als Janet. Bis heute zeichnen sich sowohl Bühnen- als auch Kinovorstellungen dieses Werkes dadurch aus, dass das Publikum enthusiastisch an der Handlung teilnimmt – beispielsweise durch das Werfen von Reis, den Einsatz von Wasserpistolen und schützenden Zeitungen oder auch durch das frenetische Mitsingen und Mittanzen der großartigen Gesangsnummern. In diesem Sinne: „Let′s do the Time Warp again!“

zurück
nach oben