Komödie von Alan Ayckbourn (*1939)
Deutsch von Armgard Seegers
Inszenierung: Walter Meierjohann
Bühne: Steffi Wurster in Zusammenarbeit mit Nicole Pleuler
Kostüme: Nicole Pleuler
Dramaturgie: Ulrike Brambeer
In einer dreistöckigen viktorianischen Villa treffen die unterschiedlichsten Paare und Passanten aufeinander: Eine Ehefrau, die sich von ihrem ahnungslosen Mann trennen will, eine Verlobte, die ihren Zukünftigen kurz vor der Trauung sitzen gelassen hat, ein unsicherer Junior-Jurist mit erstaunlichem Erfolg bei den Frauen und ein skrupelloser Hausbesitzer. Oder besser gesagt: Sie treffen sich eigentlich eher nicht! Denn oft bewegen sich diese Personen – treppauf, treppab – zwar gleichzeitig im Haus, wissen aber nicht um die Anwesenheit der anderen. In einem morschen Gebäude mit morschen Beziehungen häuft sich so eine turbulente Verwirrung auf die nächste. Diverse Abschiedsbriefe, angebliche Geistererscheinungen und munterer Schlaftabletten-Missbrauch machen das Chaos perfekt.
"Eine Mansarde, ein Schlafzimmer, ein Wohnzimmer, eine Ehefrau in der Klemme und eine Verlobte im Schrank, ein verschlagener Bauunternehmer, ein zappeliger Anwalt, ein grüblerischer Angestellter und ein stets und ständig betrunkener Geschäftsmann liegen miteinander im Wett- und Widerstreit um Liebe, Konfusionen und Freiheit.", fasst Alan Ayckbourn sein 1979 uraufgeführtes Stück zusammen. Dem Autoren von „Normans Eroberungen“ und „Familiengeschäfte“ – letzteres wurde in der Spielzeit 2003/04 an den Vereinigten Städtischen Bühnen aufgeführt, – ist mit Treppauf – Treppab eine aberwitzige Komödie gelungen, die nicht verhehlt, dass unter der komischen Oberfläche menschliche Abgründe und Lebenslügen lauern.

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