5. Kammerkonzert 18/19

5. Kammerkonzert 18/19

Auf dreierlei Art

Drei Meisterwerke aus der Gattung „Trio“ stehen auf dem Programm des 5. Kammerkonzerts. Es eröffnet mit dem berühmten Trio Es-Dur von W. A. Mozart, das er während einer fröhlichen Kegelpartie geschrieben soll. Mag auch der Ort angezweifelt werden, entstand das Werk tatsächlich für das gemeinsame Musizieren mit seinem Freund, dem bekannten Klarinettisten Anton Stadler, und einer begabten Amateurpianistin.

Die ungewöhnliche dortige Besetzung – Klarinette, Viola und Klavier –, die er als „von ganz eigentümlicher Wirkung“ charakterisierte, übernahm Robert Schumann für seine Märchenerzählungen. Konkrete Märchen hatte er darin nicht im Sinn, vielmehr bringen die vier kurzen Stücke verschiedene Charaktere poetisch-erzählerisch zum Klingen.

Klavier, Violine und Horn kombinierte Johannes Brahms in seinem Trio Es-Dur. Er verarbeitete in dem Werk den Tod seiner Mutter; Waldhorn hatte er selbst in seiner Jugend gespielt … Zum emotionalen Höhepunkt der Trauer und der Werks wird das Adagio – und doch entwickelt Brahms aus dessen ergreifender Motivik das wild dahinjagende Thema des Finales, in dem er wie befreit nach vorne schaut.

 

Wolfgang Amadeus Mozart (1756 – 1791)
Trio für Klarinette, Viola und Klavier Es-Dur KV 498 „Kegelstatt-Trio“

Robert Schumann (1810 – 1856)
Märchenerzählungen op. 132 für Klarinette, Viola und Klavier

Johannes Brahms (1833 – 1897)
Trio für Horn, Violine und Klavier Es-Dur op. 40

 

Besetzung

In einzelnen Vorstellung kann die Besetzung varieren