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"Alle maskiert! - Wir können ein Lied davon singen!"

"Alle maskiert! - Wir können ein Lied davon singen!"

Eine Corona-Revue von Ulrich Proschka - Mit Musik von Strauß, Offenbach, Mozart, Sullivan, Hollaender u.a - Uraufführung
Musikalische Leitung und Klavier Michael Preiser, Inszenierung Helena Jackson, Ausstattung Udo Hesse, Dramaturgie Andreas Wendholz

Der fiktive Fernsehsender NOVO, Frühjahr 2020: Corona ist das große Thema, sowohl einer seriösen Nachrichtensendung, als auch einer populären Late-Night-Talk-Show. Als es innerhalb der Moderatoren-Duos der beiden unterschiedlichen TV-Formate zu Erkrankungen kommt, hilft man sich kurzerhand studioübergreifend aus. Zusätzlich zum äußeren Corona-Wahnsinn kommt es nun aufgrund des erzwungenen Stilmix zu turbulenten Szenen und komischen Dialog-Schlagabtäuschen. Die Krise ist hart, aber ganz ohne Humor auch nicht zu bewältigen!

Nach seiner erfolgreichen Revue Let´s Stop Brexit! nimmt sich Autor Ulrich Proschka erneut auf unterhaltsame Weise ein topaktuelles Thema vor. Mit schnellen Dialogen und umgetexteten bekannten Musiknummern aus Operette, Pop und Chanson bringt Ulrich Proschka die alles andere als „neue Normalität“ auf die Bühne des Gemeinschaftstheaters.

Besetzung

In einzelnen Vorstellung kann die Besetzung varieren

  • Pressestimmen

    Blühender Unsinn, hübsch angerichtet

    (…) Die Gags purzeln desungeachtet ungebremst ins Parkett und in den Rang, in dem das Publikum vereinzelt, aber vergnügungswillig erlebt, wie sich Theater über die Sache mit dem Virus lustig macht. Am Schluss gibt’s Beifall satt.

    Ulrich Proschka hat am Theater ja schon mit „Let’s stop brexit“ gezeigt, dass er überaus geistreich im Fundus der Musikgeschichte stöbern und mit dem Hervorgekramten neue, humorvolle Geschichten erzählen kann. (…) Debra Hays haucht aus gegebenem Anlass den Davenport-Song „Fever“; später landet sie als Marlene-Dietrich-Parodie mit französischem Akzent den Clou des Abends: Hollaenders „Johnny“ wird zum lustvoll sehnenden Gurren auf den maskierten Mann an sich und in Gestalt einer Schaufensterpuppe. Wippich kann Söder, Kuhn sogar eine zuckersüße Anti-Viren-Fee. Und über allem thront Michael Preiser am Klavier und lässt die Funken sprühen. Schaurig-schön klingt Heinrichs „Gralserzählung“ mit Wagner-Noten und Verschwörungstheorie-Text. Allererste Sahne. Lichtlein funkeln, Podeste wirbeln, Puppen spielen Hamsterkauf. Aus Peter Seegers Gute-Laune-Song „Guantanamera“ wird „Atemschutzmasken“, Carpendales Pumuckl-Lied heißt jetzt „Hurra, hurra, Corona ist bald wieder da“. Blühender Unsinn, hübsch angerichtet. [Armin Kaumanns, Rheinische Post online, 22.9.2020]

     

     

     

    Corona-Revue – Experiment gelungen

    Vier Sängerdarsteller und ein Musiker machen unter der präzisen Regie von Helena Jackson aus diesem einfach gestrickten Plot einen kurzweiligen Abend. Tempo und Präzision bestimmen den reibungslosen Ablauf. (…) Überhaupt ist die Musik der eigentliche Star des Abends. Meist am Klavier, auch mal am Akkordeon oder Bass, spielt Michael Preiser virtuos die ganzen Klassiker von Oper bis Chanson. (…) So entsteht ein nicht zu tiefgründiger und auch nicht zu überdrehter Abend über Corona, bei dem man für achtzig Minuten die alltäglichen Realitäten mal beiseiteschieben kann. [Michaela Plattenteich, Westdeutsche Zeitung, 13.10.2020]

    Flotte Revue gegen Corona-Tristesse

    Ein ernstes Thema mit Lust und Humor aufbereitet – das ist ein Vergnügen. Das Premierenpublikum feiert begeistert „Alle maskiert“. Das bewährte „Brexit“-Team gibt alles. (…) Helena Jackson ist mit ihrer ersten Regiearbeit an den Vereinigten Bühnen ein großer Wurf gelungen. Offenbar verfügt sie über ein unerschöpfliches Potenzial an Einfällen und an Humor. Darüber hinaus sorgt sie für das nötige Tempo,  sonst würde eine solche Nonsens-Show langweilig werden. Sie achtet um der ungezählten Jokes willen auf die dringend notwendige sorgfältige Diktion und lässt auch manchmal der Besinnung Raum. (…) Der Besuch der Corona-Revue „Alles maskiert – wir können ein Lied davon singen“ sei unbedingt empfohlen. Diese 90 Minuten sind eine gute Medizin gegen Corona-Tristesse. [Heide Oehmen, Rheinische Post, 13.10.2020]

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