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Rusalka

Rusalka

Lyrisches Märchen in drei Akten - Musik von Antonín Dvořák - Libretto von Jaroslav Kvapil - In tschechischer Sprache mit deutschen Übertiteln
Musikalische Leitung Erina Yashima, Inszenierung Ansgar Weigner, Ausstattung Tatjana Ivschina, Chor Maria Benyumova, Dramaturgie Andreas Wendholz

Die Wassernixe Rusalka will ihrer Naturwelt entfiehen, denn sie hat sich in einen Prinzen verliebt. Aber sie kann sich in der Menschenwelt nicht behaupten und auch die Liebe des Prinzen ist nicht von Bestand. Als lyrisches Märchen bezeichnen Antonín Dvořák und sein Librettist Jaroslav Kvapil ihre 1901 mit großem Erfolg uraufgeführten Oper Rusalka. Kunstvoll werden in diesem Werk Motive aus alten Sagen und verschiedenen literarischen Quellen, wie Hans Christian Andersens Märchen Die kleine Seejungfrau oder Friedrich de la Motte Fouqués Erzählung Undine miteinander verwoben. Antonín Dvořák (1841– 1904) vertonte die oft symbolistisch anmutenden Verse mit großem impressionistischem Klangzauber, aber auch spätromantischer Opulenz.

Rusalka ist ein vielschichtiges Märchen, das stark beeinflusst ist von den Erkundungen der menschlichen Psyche, wie sie Sigmund Freud Anfang des 20. Jahrhunderts betreibt. Im Handlungskern zeigt sich die Oper als ein psychologisch kraftvolles Werk und erweist sich als das spannende Seelendrama einer Frau, die um Liebe, ein selbstbestimmtes Leben und eine eigene Identität kämpft.

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